Sonys Fold: Arbeitet auch Sony an einem rollbaren Smartphone?

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Der Elektronik-Hersteller Sony möchte dem Samsung Galaxy Fold sowie dem Huawei Mate X anscheinend Konkurrenz entgegensetzen. Derzeit soll das Unternehmen an einem Smartphone arbeiten, das einen flexiblen Bildschirm mit sich bringt und daher vollständig eingerollt werden kann.

Dem für seine zahlreichen Leaks bekannten Twitter-Nutzer “Samsung_News” zufolge soll das neue Smartphone mit einem LG-Display ausgestattet sein. Die Akkukapazität beträgt 3220 mAh. Neben einer Kamera mit 10-fach-Zoom könnte das Telefon mit einem X50-Modem von Qualcomm erscheinen. Während im Inneren des aktuellen Prototyps ein Snapdragon 7250-SoC zum Einsatz kommt, könnte die finale Version des Smartphones über einen Snapdragon 855 verfügen. Weitere technische Spezifikationen sind derzeit aber noch nicht bekannt. 

 


Komponenten in unflexiblem Gehäuse

Darüber hinaus ist weitestgehend unklar, wie der Prototyp umgesetzt wurde. Während es be­reits seit einiger Zeit technisch möglich ist, falt- und rollbare Display-Panels herzustellen, sind die übrigen Komponenten eines Smart­phon­es vergleichsweise unflexibel. Daher gilt es als wahrscheinlich, dass die Hardware, wozu un­ter anderem der Prozessor, die Kamera sowie der Akku gehören, in einem stabilen Gehäuse untergebracht wurden. In diesem Gehäuse fin­det dann auch der Bildschirm im eingerollten Zustand Platz. Das Smartphone könnte also wie eine Schriftrolle aufgebaut sein. Um das Gerät nutzen zu können, muss das Display teilweise oder komplett aus dem Gehäuse herausgezogen werden. 

Bei Sony handelt es sich nicht um den einzigen Hersteller, der sich mit rollbaren Smart­pho­nes beschäftigt. Schon vor mehr als drei Jahren hat Samsung ein ähnliches Kon­zept vor­ge­stellt. Ein Video aus dem Jahr 2016 (via SlashGear) zeigt einen Prototyp eines OLED-Bild­schirms, der sich rollen lässt. Ob ein entsprechendes Gerät tatsächlich in absehbarer Zeit auf den Markt gebracht wird und wann dies der Fall sein könnte, bleibt allerdings völlig unklar.

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