iPhone 11: Release-Datum fast bestätigt – Infos

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Im Herbst 2019 erwartet die Weltgemeinde neue iPhones – die Nachfolger von iPhone XS, XS Max und iPhone XR stehen schon in den Startlöchern, nur ein exaktes Release-Datum der Apple-Handys war bislang noch unbekannt. Dieses wurde nun erneut aus dem Umfeld eines großen Mobilfunkproviders heraus enthüllt. Der 20. September 2019 soll der Erscheinungstag sein.

Es deutet sich an, dass Apples 2019er iPhone-Lineup dem letztjährigen ähneln wird: Neben zwei Modellen mit OLED-Bildschirm und 5,8 respektive 6,5-Zoll soll es abermals ein iPhone Xr geben, das mit 6,1-Zoll-LC-Display versehen ist. Mit einem massiven Redesign ist 2019 auch nicht zu rechnen, lediglich das rückseitige Kameraelement wird sich von der 2018er Generation unterscheiden, denn statt zwei wird es drei Sensoren geben.

Im Unterschied zum iPhone Xs (Max) sollen die neuen Modelle eine Glasrückseite erhalten, die aus einem Stück geformt ist. Auch das Kameraelement sei darin integriert.

iPhone XI und iPhone XI Max wohl mit Triple-Cam mit Weitwinkel

Highlight der kommenden iPhone-Generation dürfte die Triple-Kamera sein. Während viele Hersteller wie Huawei oder Samsung schon Geräte mit drei oder mehr Sensoren in die Hauptkameras ihrer Topmodelle gepackt haben, wird Apple mit den neuen Geräten aufschließen, wie Bloomberg berichtet.

Die dritte Kamera der High-End-Modelle soll ein Ultra-Weitwinkelobjektiv besitzen, mit dem größere und detailliertere Fotos geschossen werden können. Zudem ermögliche sie einen größeren Zoombereich, heißt es. Darüber hinaus arbeite Apple auch an einer automatischen Korrekturfunktion, um Personen wieder in ein Foto einzufügen, die versehentlich herausgeschnitten wurden.

Des Weitere erfasse eine Smart-Frame-Funktion den Bereich um den gerahmten Bereich in Bildern und Videos, sodass der User den Rahmen anpassen oder automatisch Perspektiven- und Schnittkorrekturen im Nachhinein durchführen kann. Diese Zusatzinformationen sollen laut 9to5 Mac nur für einen begrenzten Zeitraum gespeichert und später – unter anderem aus Datenschutzgründen – automatisch gelöscht werden.

Die Frontkamera der iPhone-11-Modelle soll ebenfalls verbessert werden. Sie werde von sieben auf zwölf Megapixel hochgeschraubt und soll Slow-Motion-Aufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde unterstützen, sagen Berichte. Die Hauptkamera des iPhone Xr erhalte einen zweiten Sensor, der einen besseren Zoom liefern soll.

iPhone 11 und 11 Max: Schnellerer Prozessor und neue Taptic-Engine

Zu weiteren Neuerungen gehört wie jedes Jahr ein neuer Prozessor, bei dem des sich nach Apples Nomenklatur um einen A13-Chip handeln dürfte. Konkrete Details sind nicht bekannt, jedoch liegt nahe, dass er wie der der A 12 Bionic auf einer Sieben-Nanometer Architektur basieren wird. Es sei ein weiterer Leistungsschub bei weniger Energieverbrauch zu erwarten. Laut Bloomberg sollen die Geräte etwa einen halben Millimeter dicker werden – wodurch mehr Platz für größere Akkus wäre, die mehr Laufzeit liefern könnten. Beim Speicher dürfte Apple wie bei den Xs-Modellen zwischen 64 bis 512 Gigabyte bleiben – vielleicht geht es auch erst ab 128 Gigabyte los.

Zudem sollen die iPhones bidirektionales, kabelloses Laden unterstützen. Damit könnt ihr eure Apple Watch oder die Airpods durch das Auflegen auf das Apple-Smartphone mit neuer Energie versorgen. Entsprechende Funktionen bieten etwa auch Huaweis Mate 20 Pro und P30 Pro (Test) sowie Samsungs Galaxy S10 (Test).

Eine weitere Änderung betreffe eine neue Taptic Engine mit dem Codenamen „Leap Haptics“. Konkrete Details gibt es keine, es ist jedoch wahrscheinlich, dass damit eine aufgebohrte Version von Haptic Touch realisiert werden könnte, da Apple die 3D-Touch-Funktion Gerüchten zufolge einstampft.

Was die Anschlüsse anbelangt, wird seit Monaten spekuliert, ob Apple nach dem iPad Pro auch bei den iPhones auf USB-C-Anschlüsse umsteigen könnte. Das wird laut 9to5 Mac aber immer noch nicht der Fall sein – alle 2019er iPhone-Modelle behalten den Lightning-Port, will das Magazin aus verlässlicher Quelle erfahren haben. Mit Unterstützung für den schnellen 5G-Funkstandard ist bei den diesjährigen iPhones auch nicht zu rechnen. Erst die 2020er Modelle sollen ihn an Bord haben.

In Sachen Software ist klar, dass die neuen Modelle ab Werk mit iOS 13 versehen sein werden. Wir gehen davon aus, dass Apple zwischen Anfang und Mitte September seine neuen iPhones vorstellen und bis Ende September in den Handel bringen wird. Bis dahin dürften womöglich noch weitere Details geleakt werden.

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